An Winterschlaf ist auf der Bio-Ranch in Zempow an diesen Tagen nicht zu denken. Dort erblicken zurzeit fast täglich Angus-Rinder das Licht der Welt. Seit zwei Wochen stehen die Mutterkühe, die bisher ganzjährig auf der Weide lebten, im Stall.
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Biobauern gibt es viele in Brandenburg, kaufwillige Kunden in Berlin auch. Dazwischen klafft eine Lücke: Es fehlt an Verarbeitungsbetrieben - zum Beispiel für Fleisch.
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Der magere Boden in der Mark Brandenburg nördlich von Berlin erlaubt Landwirt Wilhelm Schäkel keine Massenproduktion. Deswegen musste er umdenken. Seit 17 Jahren konzentriert er sich auf Bio-Anbau, Naturschutz und Tourismus.
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Stress-Abbau Nach endloser Fahrt durch den Wald taucht plötzlich die rote Backsteinkirche von Zempow aus dem Grün. Das brandenburgische 140-Seelen-Dorf zwischen Rheinsberg und Wittstock an der Grenze zu Mecklenburg besteht aus einer Handvoll Häusern und liegt fast am Ende der Welt. Die hügelige Landschaft mit endlosen Weiden und Waldstreifen ist schön, aber karg. In der Dorfmitte geht es nach links – zur „BioRanch“. Dort werden „Rinderseminare“ und „Rinder-Safaris“ für gestresste Städter angeboten.
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"Wir bieten Naturferien an" Schwach besiedeltes Land, Abwanderung der Jungen, ein ehemaliges Militär-Gelände: Das brandenburgische Dörfchen Zempow war nicht gerade ein attraktives Fleckchen.
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