Märkischer Sonntagsbraten von der Jungen Angusfärse
Unser Grundrezept für 4 Personen
Lecker, gelingt leicht, und es ist gar nicht viel zu tun !
Man nehme:
- 700-1.000 g Bio-Rinderbraten
- Für den Garsud: Zwiebeln, Möhren, Sellerie, wahlweise Knoblauch, Mengen nach Geschmack.
- Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräuter
- Sahne zum Verfeinern
Der Topf muss Ofen geeignet sein, ideal ist ein gußeiserner Topf. Größe nach Fleischstück und Gemüsemenge wählen.
Und so geht‘s:
- Gemüse in Würfel schneiden
- Ofen auf 90°C vorheizen
- Bratenstück im Gartopf in Olivenöl kurz heiß von allen Seiten anbraten. So schließen sich die Poren schnell.
- Temperatur reduzieren. Solange braten, bis das Stück, ohne eine Kruste zu bilden, gut gebräunt ist. Der charakteristische Bratenduft mit Röstaromen steigt auf.
- Das Gemüse in den Topf geben und bei mittlerer Temperatur leicht anschmoren. Ggfs. das Fleisch dazu kurz herausnehmen.
- Fleisch und Gemüse mit Rotwein aufgießen, bis das Fleisch fast bedeckt ist und zum Kochen bringen. Ggfs. noch mit heißem Wasser angießen, um die nötige Flüssigkeitsmenge zu erhalten.
- Topf abdecken und 4 Stunden (bei kleineren Stücken reichen auch 3 Stunden) im Ofen bei 90°C gar ziehen lassen. So reichert sich der Sud mit dem austretenden Fleischsaft an und wird sehr schmackhaft.
- Das Fleisch aus dem Sud nehmen. Den Gemüsesud passieren oder pürieren, mit Salz, Pfeffer, Kräutern und Sahne nach Belieben abschmecken.
- Den Braten quer zur Faser schneiden und in der Soße servieren.
Genießen Sie unser zartes Fleisch mit Gemüsen der Saison und leckeren Biokartoffeln.
Variationen:
Jedes der verschiedenen Bratenstücke hat seine Besonderheit und ist mit Freude zu genießen. Finden Sie mit der Zeit die Unterschiede heraus!
Variieren Sie mit verschiedenen Gemüsesorten!
Aus Bratensaft, Röst- und Gemüsesearomen ergeben sich wunderbare Verbindungen. Mit unterschiedlichen Gewürzen schmeckt der Braten immer anders: von mediterran über exotisch bis weihnachtlich. Auch kalt, etwa mit Meerrettich-Dip, ist der AngusBraten ein hervorragender Genuss. Probieren Sie sich aus!
Für den nächsten Tag Braten im Sud aufbewahren und darin wieder erwärmen. Er bleibt dann schön saftig und wird noch zarter. Schmeckt je nach Jahreszeit warm wie kalt!
© Dr. Wilhelm Schäkel