Wenn wir mit unseren 20 Gotlandschafen spazieren gehen, ist die Aufregung groß. Die legt sich dann bald, wenn die Kinder merken, dass die Schafe nur soweit weglaufen, wie sie selbst hinterherrennen. Wenn die Puste ausgeht, schalten auch die Schafe einen Gang zurück - und suchen sich das nächste leckere Kraut.
Schafe wandern gern, das ist ihre Natur. Dagegen hilft auch so mancher Zaun nicht.
Wir üben das freie Hüten: treiben, steuern, stoppen - wie auch in der Kuhherde - von hinten oder seitlich, von vorn. Der klassische Schäfer geht voraus, seine Hunde halten die Herde zusammen. Wir lassen das Leitschaf (oder auch mal ein anderes) vorausgehen und den Weg zum besten Futter suchen. Meist ist es sogar leichter, mit etwas Abstand zu lenken. Die Kinder haben es meist schnell raus, wie die richtige Position und der richtige Abstand ist, und so erschallt dann der gnadenlose Ruf: "Mama! Du stehst falsch!"
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